Neues vom Sport

Die letzten Wochen/Monate ist viel passiert. Viel davon im kleinen und für mich alleine, aber es hat inzwischen doch einige Auswirkungen. Ich hab einen neuen Job, der mir sehr viel Spaß macht und durch harte Arbeit meinerseits rutschen Dinge dahin wo sie hinsollen (bzw. werden von mir geschoben). Das ist nicht immer einfach und macht auch nicht immer Spaß, die meiste Zeit ist es aber sehr erfüllend und führt dazu dass ich mich sehr wohl fühle.

Durch diese Veränderungen und die Tatsache, dass ich im neuen Job leider genausoviel sitze wie im alten, spüre ich immer mehr, dass mir Bewegung fehlt. Ein mal die Woche Sport und mit dem Rad auf die Arbeit reichen definitiv nicht aus.

Vor circa nem Monat hab ich dann den „Fehler“ gemacht und mich mal wieder auf eine Waage gestellt, das Ergebnis war ernüchternd und der Schluss daraus sehr klar, ich muss und will etwas tun.

Als letzte Woche auf der Arbeit die Einladung zum B2run (Firmenlauf) rumgeschickt wurde habe ich entschieden, dass ich da mitlaufe, auch wenn die Voraussetzungen NOCH nicht gut sind.

Bestandsaufnahme:

Laufschuhe: seit gestern vorhanden, hässlich aber bequem (wer denkt sind die Farbkombination mintgrün, blaulila pink aus???)

Laufklamotten: vorhanden

Kondition: keine

Muskulatur: naja, bislang sehr einseitig zum radfahren und tanzen trainiert

Angepeilte Laufstrecke: 6km

Erstes Testergebnis:

Heute bin ich dann die erste Runde gelaufen, 2,5km bei uns um den alten Flugplatz, meine Beine haben gebrannt, die Lunge war auch nur teilweise happy und ich war echt platt hinterher aber es lief ansonsten ganz gut. Ich mache bislang noch Gehpausen und werde das auch beibehalten bis ich fitter bin, aber ich komme vom Fleck. Mal abwarten, wie der Muskelkater morgen ausfällt….

Mitt April werde ich entscheiden ob ich als Walker oder Läufer starte (dabei bin ich auf jeden Fall). Aufgeben ist keine Option 🙂

 

Ich melde mich zurück

und zwar am Nähtisch. Das letzte Jahr war was Schneiderei angeht recht ereignislos und unerfreulich. Das hat diverse Gründe von denen der gewichtigste mit Sicherheit der Mangel an Motivation ist. Die Ursache dafür kenne ich inzwischen und ich nehme den Kampf auf :-).

Außerdem kam ein nettes Zweithobby dazu, ich habe das Stricken angefangen. Ursprünglich war die Idee lediglich eine Babymütze für frisch gebackene Eltern im Freundeskreis zu machen, inzwischen ist der Stand bei 3 Mützen, einem Paar Stulpen, einem Schal und einem Paar Socken. Das Schöne daran ist, dass man mobil ist, man hat also beim Bahnfahren eine wunderbare Beschäftigung. Außerdem gibt es so toll flauschige Wolle *seufz*. Wer mehr davon sehen mag, ich protokolliere diese Projekte alle auf ravelry (muss man allerdings dort angemeldet sein).

Zurück zur Schneiderei… Die nennenswerten Ergebnisse des letzten Jahres sind:

  • Ein Raffrollo für mein Fenster, genäht aus alter Ikea Bettwäsche.
  • Ein Wickelrock nach einem Burdaschnittmuster. Bild habe ich hier keines, weil er absolut besch***** sitzt: Saum hinten 10 cm höher als vorne.
  • Ein Tellerrock mit selbst gebatiktem Farbverlauf
  • und mein allererstes Jersey Shirt. Schnitt von einem gekaufen Shirt abgenommen und modifiziert.

Hier die Bilder die ich bereits davon habe. Den fertigen Tellerrock knipse ich wenn das Wetter wieder sonnig ist draußen 🙂

Raffrollo geöffnet

Raffrollo geöffnet

Raffrollo halb geschlossen

Raffrollo halb geschlossen

Jersey Shirt

Jersey Shirt

Jersey Shirt getragen

Jersey Shirt getragen

Auf das Shirt bin ich besonders stolz, auch wenn die Farbe nicht wirklich der Hit ist…

Für die nächsten Wochen/Monate habe ich mir vorgenommen wieder mehr zu nähen und nicht nur Taschen sondern auch Klamotten für mich. Gerade auch T-Shirts klappen besser als ich ursprünglich dachte und ich werde demnächst meinen Nähmaschinenpark erweitern, sodass die Jersey Verarbeitung dann noch einfacher von der Hand gehen sollte.

Um meine Pläne konkreter werden zu lassen habe ich ein paar Dinge bereits erledigt, und zwar:

  1. Mein Arbeitszimmer besser strukturiert
  2. Alles Überflüssige aus meinem Zimmer rausgeräumt
  3. Meine Bestände gesichtet und angefangen alles zu vermessen, das Ergebnis seht ihr unten. Das sind die ersten elf Stoffe, die ich gerne verarbeiten möchte, die Farben kommen auf dem Bild leider nicht so gut raus.

Inventur

Obere Reihe von links: 2m schwarzer Jersey; 2,4m schwarzer Baumwollstoff mit Lochstickerei; 1m gelber Jersey mit Muster; 0,8m gestreifter Jersey; 3m grauer jeansähnlicher Stoff mit Stretch

Untere Reihe von links: 2m dunkellila Baumwollstoff (der obere), 2m schwarzer Stoff mit Muster (der untere), 2m orange feiner Baumwollstoff, 3m dunkelbrauner feiner Baumwollstoff, 1m weißer Baumwollstoff mit Stickerei, 2m dunkelgrauer Baumwollstoff mit Blumenmuster.

Einen Plan habe ich bislang nur für den geblümten Stoff, das wird ein Rock werden. Alle anderen habe ich in den letzten Jahren gekauft, weil sie mir gefallen haben aber bislang lagen sie nur im Schrank rum. Damit sich da was tut habe ich diese Stoffe jetzt auch außerhalb des Schrankes gelagert (vorerst) und hoffe nun auf Eingebungen was ich damit tun könnte.

„Leider“ war heute auch noch Stoffmarkt, sodass sich mein Bestand nochmal vergrößert hat:

Beute Stoffmarkt

Beute Stoffmarkt

Die einfarbigen sind Jerseystoffe in gelb, dunkelgrau und blau. das gemusterte ist etwas festerer Stoff aus dem ich eine Tasche nähen möchte. Dazu gabs noch feste Polyesterbänder für eine Reisetasche und Gummischnur mit der ich meine eine Haarspange reparieren möchte.

Ich hoffe nun, dass ich meine Energie halten kann und hier bald die nächsten schönen Dinge präsentiere.

Ach ja und falls jemand für einen der Stoffe eine Idee hat, immer her damit. Bei Gelegenheit werde ich die restlichen Stoffe auch mal sichten und schauen auf wieviel Meter ich komme :-).

 

 

 

 

 

Sonne-Sand-Slowenien

Anmerkung: Den folgenden Eintrag habe ich schon kurz nach dem Urlaub geschrieben, allerdings hat sich das Bilder einfügen etwas verzögert…

Es war hier ja etwas Pause, deshalb ein kurzer Rückblick auf die letzten Wochen.

Teil 1: Al Bahra – Schrei der Taube

Um es mit einem Wort zu sagen: Grandios!

Es war ja für den Männe und mich das erste Liverollenspiel dieser Art und entsprechend waren die Gefühle im Vorfeld gemischt… Vorfreude (die Bilder von letztem Jahr sahen toll aus), Skepsis (ist das was für uns, drei Tage nonstop inplay und so), Nervosität (wie kommen unsere Charaktere an, war das ne gute Idee) usw. Die Vorbereitung lief verhältnismäßig problemlos, auch wenn ich die Näherei wieder etwas zu lange rausgeschoben habe, aber ansich waren wir ganz gut gerüstet, Zelt und Teppich hatten wir auch und sogar zwar stilechte Windlicher hatten wir uns noch organisiert. Da wir noch nicht so viel Deko hatten ließ sich alles sehr gut auf unsere Sackkarre verladen und wir sind bei miesem Wetter in Karlsruhe in die Bahn gestiegen.

Erster Pluspunkt: Das Wetter wurde gen Norden immer besser und das Eis beim Zwischenstop in Hannover war sehr lecker.

Nächstes Plus: Der Empfang am Campingplatz war sehr herzlich und die ersten bekannten Gesichter haben wir gleich entdeckt. Unseren Zeltplatz haben wir auch gefunden und unser Zelt professionell aufgebaut. Es hat sich dabei gezeigt, dass wir mit Abstand das winzigste Zelt hatten… Hier ein Danke an unsere nette Nachbarin, bei der wir unseren Packkrempel auslagern konnten.

Tja und nach dem Aufbauen ging der Wahnsinn los, als es dunkel wurde gingen wir onstage und was soll ich sagen, sämtliche Bedenken waren wie weggeblasen. Es waren drei wunderbar verrückte und traumhafte Tage, mit Gruselmomenten (Mumien, die plötzlich aus dem sand rauskommen), tollem Gemeinschaftsgefühl (beim Essen, beim Gebet, beim Geschichtenerzählen), jeder Menge tollen großen und kleinen Szenen und vielen tollen Menschen die wir kennen lernen durften. Meine persönlichen Highlights waren der geballte Einsatz um einen erkrankten Charakter zu retten, wir saßen zu viert um sie rum und haben getröstet, Medizin eingeflößt und Mut zugesprochen; der Moment als endlich der See wieder entgiftet war und alle ins Wasser gestürmt sind und…. meine allererste Larpschlacht, Pfeile die um einen rumfliegen sind schon erschreckend. Und viele kleine Dinge, wunderbare NSCs, tolle Kostüme,…. Ich könnte ewig so weitermachen.

AlBahraII-263#

Schatz und ich in Aktion, Bild von Judy von Glashaus design (https://de-de.facebook.com/GlashausDesign)

Fazit für Männe und mich, nächstes Jahr wieder, und dann mit großem Zelt (ich hatte zeitweise Platzangst in dem Winzding).

Der Nebeneffet der Con, wir hatten den Sand überall 😀 und man gewöhnt sich so sehr an das barfuß laufen, das Schuhe danach echt unangenehm sind.

Teil 2: Slowenien

Nach der Con, waren wir für eine Nacht zuhause. Da hieß es dann Sand aus den Sachen schütteln und umpacken. Da der Urlaub in Slowenien ebenfalls als Zelturlaub geplant war brauchten wir die meistens Sachen wieder nur beim Zelt sind wir dann auf unser großes gemütliches Zelt umgestiegen und haben uns Gepäcktechnisch auch etwas mehr Luxus zugestanden.

Montagfrüh gings dann mit dem Auto Richtung Süden. Als erster Zwischenstop war Salzburg angedacht, da wir beide noch etwas müde waren. Am zweiten Tag gings dann auf altbekannten Pfaden weiter bis nach Kobarid, wo wir dank Zwischenstop diesmal schon bei Tageslicht ankamen. Der Zeltplatz war noch so schön und gemütlich wie beim letzten Mal und nachdem das Zelt aufgeschlagen war sind wir Richtung Ortskern marschiert um in „unserer“ Gaststätte zu abend zu essen. Dort angekommen gabs den ersten Schock: Betriebsferien bis kurz vor Ende unseres Urlaubs! Wir sind dann auf ein anderes Lokal ausgewichen, waren aber doch recht frustriert.

Nachdem das anfänglich so schöne Wetter dann auch in immer mehr Regen umgeschlagen hatte und unser Zelt langsam aber sicher den Dienst quittierte haben wir nach zwei Nächten beschlossen wir fahren Richtung Süden und suchen uns eine Ferienwohnung. Der Schatz hat sich also eine Karte geschnappt und mich nach Ajdovščina gelotst. Seine Theorie “ da gibts ne Touristeninfo, die wissen bestimmt wo noch freie Ferienwohnungen sind“. Zelten war leider keine Option mehr, da das Zelt komplett durchweicht war. Der Regen hat uns auf dieser Fahrt leider nicht verlassen, stattdessen kam im Süden dann noch ein recht netter Wind dazu.

In Ajdovščina angekommen hat und die Info tatsächlich helfen können und wir haben dann in Lokavec eine sehr schöne und zudem noch günstige Ferienwohnung bezogen. Mit festem Dach über dem Kopf war das Wetter dann auch nicht mehr so schlimm und in den kommenden Tagen hatten wir auch noch einige Stunden schönsten Sonnenschein. Von der Lage her war die Wohnung perfekt, sodass wir viel gesehen haben: Höhlen von Škocjan, slowenische Adriaküste, die Höhlenburg Predjama und viele schöne Berge und kleine Städtchen in der näheren Umgebung, dem Vipava-Tal. Insofern sind wir beide dem Wetter sehr dankbar, wir haben dadurch einen anderen Flecken Sloweniens gesehen, der ebenfalls wunderschön ist und wir haben die Zeit dort sehr genossen. Und auf dem Rückweg nach Hause haben wir es uns nicht nehmen lassen noch einen Zwischenstop in Kobarid zu machen um dort in der Gostilna Breza fürstlich zu dinnieren. 😀

Soca bei Sonnenschein

Soca bei Sonnenschein

Platz vor unserem Zelt nach Dauerregen

Platz vor unserem Zelt nach Dauerregen

Ausblick von der Ferienwohnung

Ausblick von der Ferienwohnung