Ich melde mich zurück

und zwar am Nähtisch. Das letzte Jahr war was Schneiderei angeht recht ereignislos und unerfreulich. Das hat diverse Gründe von denen der gewichtigste mit Sicherheit der Mangel an Motivation ist. Die Ursache dafür kenne ich inzwischen und ich nehme den Kampf auf :-).

Außerdem kam ein nettes Zweithobby dazu, ich habe das Stricken angefangen. Ursprünglich war die Idee lediglich eine Babymütze für frisch gebackene Eltern im Freundeskreis zu machen, inzwischen ist der Stand bei 3 Mützen, einem Paar Stulpen, einem Schal und einem Paar Socken. Das Schöne daran ist, dass man mobil ist, man hat also beim Bahnfahren eine wunderbare Beschäftigung. Außerdem gibt es so toll flauschige Wolle *seufz*. Wer mehr davon sehen mag, ich protokolliere diese Projekte alle auf ravelry (muss man allerdings dort angemeldet sein).

Zurück zur Schneiderei… Die nennenswerten Ergebnisse des letzten Jahres sind:

  • Ein Raffrollo für mein Fenster, genäht aus alter Ikea Bettwäsche.
  • Ein Wickelrock nach einem Burdaschnittmuster. Bild habe ich hier keines, weil er absolut besch***** sitzt: Saum hinten 10 cm höher als vorne.
  • Ein Tellerrock mit selbst gebatiktem Farbverlauf
  • und mein allererstes Jersey Shirt. Schnitt von einem gekaufen Shirt abgenommen und modifiziert.

Hier die Bilder die ich bereits davon habe. Den fertigen Tellerrock knipse ich wenn das Wetter wieder sonnig ist draußen 🙂

Raffrollo geöffnet

Raffrollo geöffnet

Raffrollo halb geschlossen

Raffrollo halb geschlossen

Jersey Shirt

Jersey Shirt

Jersey Shirt getragen

Jersey Shirt getragen

Auf das Shirt bin ich besonders stolz, auch wenn die Farbe nicht wirklich der Hit ist…

Für die nächsten Wochen/Monate habe ich mir vorgenommen wieder mehr zu nähen und nicht nur Taschen sondern auch Klamotten für mich. Gerade auch T-Shirts klappen besser als ich ursprünglich dachte und ich werde demnächst meinen Nähmaschinenpark erweitern, sodass die Jersey Verarbeitung dann noch einfacher von der Hand gehen sollte.

Um meine Pläne konkreter werden zu lassen habe ich ein paar Dinge bereits erledigt, und zwar:

  1. Mein Arbeitszimmer besser strukturiert
  2. Alles Überflüssige aus meinem Zimmer rausgeräumt
  3. Meine Bestände gesichtet und angefangen alles zu vermessen, das Ergebnis seht ihr unten. Das sind die ersten elf Stoffe, die ich gerne verarbeiten möchte, die Farben kommen auf dem Bild leider nicht so gut raus.

Inventur

Obere Reihe von links: 2m schwarzer Jersey; 2,4m schwarzer Baumwollstoff mit Lochstickerei; 1m gelber Jersey mit Muster; 0,8m gestreifter Jersey; 3m grauer jeansähnlicher Stoff mit Stretch

Untere Reihe von links: 2m dunkellila Baumwollstoff (der obere), 2m schwarzer Stoff mit Muster (der untere), 2m orange feiner Baumwollstoff, 3m dunkelbrauner feiner Baumwollstoff, 1m weißer Baumwollstoff mit Stickerei, 2m dunkelgrauer Baumwollstoff mit Blumenmuster.

Einen Plan habe ich bislang nur für den geblümten Stoff, das wird ein Rock werden. Alle anderen habe ich in den letzten Jahren gekauft, weil sie mir gefallen haben aber bislang lagen sie nur im Schrank rum. Damit sich da was tut habe ich diese Stoffe jetzt auch außerhalb des Schrankes gelagert (vorerst) und hoffe nun auf Eingebungen was ich damit tun könnte.

„Leider“ war heute auch noch Stoffmarkt, sodass sich mein Bestand nochmal vergrößert hat:

Beute Stoffmarkt

Beute Stoffmarkt

Die einfarbigen sind Jerseystoffe in gelb, dunkelgrau und blau. das gemusterte ist etwas festerer Stoff aus dem ich eine Tasche nähen möchte. Dazu gabs noch feste Polyesterbänder für eine Reisetasche und Gummischnur mit der ich meine eine Haarspange reparieren möchte.

Ich hoffe nun, dass ich meine Energie halten kann und hier bald die nächsten schönen Dinge präsentiere.

Ach ja und falls jemand für einen der Stoffe eine Idee hat, immer her damit. Bei Gelegenheit werde ich die restlichen Stoffe auch mal sichten und schauen auf wieviel Meter ich komme :-).

 

 

 

 

 

Nähkoma

Da ich diesen Blog eigentlich angelegt hatte um über meine Nähprojekte zu berichten gibt es heute mal wieder ein kleines Update, allerdings noch ohne Bildbeweise. Ich hatte letzte Woche Urlaub und da ich mich in der Vorbereitungsphase für die Orientcon befinde habe ich diese Zeit genutzt um an den Klamotten für den Männe und mich zu arbeiten. Bislang fertig sind jetzt 2 Pluderhosen und meine Tunika, fast fertig sind unsere beiden Mäntel noch zu machen habe ich die Tunika des Gatten (da ist mir die erste Version ziemlich verunglückt) und eventuell noch ein oder zwei Kissenbezüge damit wir unser Zelt auch standesgemäß ausstaffieren können.

Diese Woche ist jetzt seit Montag Nähatelier in der VHS angesagt. Das wir geleitet von einer Dame bei der ich vor ein paar Jahren bereits Nähkurse besucht habe. Das schöne daran ist, dass ich da nicht zuhause sitze und mich so nichts vom nähen ablenkt, außerdem lernt man nette Leute kennen. Allerdings habe ich auch einen kleinen „Nachteil“ festgestellt. Ich bin in zwischen nähtechnisch zu fit für solche Kurse. Viele Fragen der anderen Kursteilnehmerinnen kann ich auch beantworten und bis auf Kleinigkeiten werkel ich da so vor mich hin, ohne die Kursleiterin sonderlich in Anspruch zu nehmen. Fazit, wenn überhaupt lohnt sich sowas nurnoch bei wirklich kniffligen Projekten (die ich im Moment nicht habe) und selbst da hab ich bislang auch alles alleine hinbekommen.

Am Wochenende werden dann die nächsten Zutaten für den Orient besorgt und vielleicht fällt auch noch ein Stoff fürs Vampirliverollenspiel ab (ich hab endlich einen simplen und passenden Schnitt für meine Verrückte gefunden, diesen hier). Drückt die Daumen, mit etwas Glück gibt es in Kürze eine Bilderreichen Post 🙂 . Im Moment, um auf den Titel zurückzukommen, bin ich quasi jede freie Minute irgendwie mit Nähen beschäftigt, sodass sich langsam das Gefühl einstellt, ich bräuchte Urlaub vom Hobby 😉 . Ich bin mir aber sicher, dass sich das schnell wieder legt, sobald alles fertig ist.

Was passiert jetzt?

Es ist über ein Jahr vergangen und hier ist leider garnichts passiert. Zumindest im Blog….

Meine Werkelecke mit provisorischem Nähtisch.

Meine Werkelecke mit provisorischem Nähtisch.

So hat sich eine ganze Menge verändert, ich habe seit September letzen Jahres nen Job und wir sind im Dezember umgezogen. Die neue Wohnung ist schön und hat genug Platz, dass ich endlich ein Nähzimmer für mich einrichten kann/konnte. Fotos hab ich mal gemacht, ist aber alles noch nicht ganz fertig. Ich werde mir wohl einen eigenen Zuschneidetisch basteln, auch wenn ich noch nicht ganz genau weiß wie ich das mache, erste Ideen dazu schwirren mir aber schon im Kopf rum.

Ansonsten versuche ich im Moment zum ersten Mal seit langem was für mich zu machen, mal schaun obs klapp. Bislang ist mir das immer auf die Füße gefallen, aber ich bin verhalten optimistisch…. Und nu ist gut, nu geh ich den Sonnenschein suchen und der nächste Beitrag wird fröhlicher.

Bis bald, die Chaoskatha

PS: Ach ja, Nähtechnisch ist im vergangenen Jahr leider nicht viel passiert, ich hoffe das wird wieder besser.

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